Dieser Apfelkuchen hat mich überzeugt! Er ist saftig, mild süß, und hat diese angenehm dichte Textur, die von Quark und Eiern kommt. Kein Weizenmehl, kein raffinierter Zucker und trotzdem schmeckt er unglaublich gut!
Was mich daran freut: Er ist nicht nur "frei von" etwas, sondern steckt tatsächlich voller guter Nährstoffe.
Fun Fact: Buchweizen ist trotz seines Namens kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs - damit von Natur aus glutenfrei und gleichzeitig reich an Ballaststoffen und Magnesium. Erythrit verhält sich im Stoffwechsel anders als herkömmlicher Zucker: Es wird kaum resorbiert und hat so gut wie keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, was in klinischen Studien gut belegt ist. Nur Vorsicht, falls du zu Blähungen neigst: Große Mengen an Erythrit können blähend wirken. Das meiste wird zu 90 Prozent über den Dünndarm aufgenommen und über die Nieren ausgeschieden. Nur 10 % erreichen den Dickdarm und damit auch das Mikrobiom.
Zutaten (1 Springform, ca. 8 Stücke)
- 3-4 Mittelgroße Äpfel
- 80 g Buchweizenmehl
- 40 g Erythrit (optional)
- 3 Eier
- 300 g Quark oder Skyr
- 100 -150 ml Mandelmilch
- Optional: 1 TL Zimt, ½ TL Vanille
Zubereitung
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
- Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben oder kleine Stücke schneiden.
- Eier mit Erythrit schaumig rühren — das dauert 2–3 Minuten und lohnt sich für die Textur.
- Quark und Mandelmilch unterrühren, dann das Buchweizenmehl vorsichtig einfalten. Wer mag: Zimt und Vanille dazu.
- Die Apfelstücke unterheben und alles in die Form füllen. Optional: ein paar Apfelscheiben dekorativ obenauf legen.
- Bei 180 °C für 50–60 Minuten backen — Stäbchenprobe nicht vergessen.
- Aus dem Ofen nehmen und mindestens 15 Minuten abkühlen lassen, bevor du ihn anschneidest. Er festigt sich beim Abkühlen noch.

Was steckt drin?
Quark und Eier liefern hochwertiges Protein mit einem guten Anteil essentieller Aminosäuren. Quark allein bringt pro 100 g rund 12 g Protein mit. Das macht den Kuchen deutlich sättigender als klassische Mehl-Zucker-Varianten, die wenig Ballaststoffe und wenig Protein liefern (dafür viel Zucker + Kalorien).
Äpfel steuern natürliche Süße sowie Pektin bei — ein löslicher Ballaststoff, der im Dickdarm von bestimmten Darmbakterienstämmen fermentiert wird. Kurz gesagt: Dein Darm freut sich über diesen Kuchen genauso wie du.
Wenn du ihn nachbackst, zeig mir gerne dein Ergebnis — ich freu mich immer riesig über eure Bilder in den Kommentaren oder per DM! 🥰
Deine Luisa
